Baby
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Stillen - erste Wahl für´s Baby

Nach der Geburt wissen viele Mütter nicht, ob sie ihr Baby stillen sollen. Manche Frauen bezweifeln, dass ihr Kind durch die Muttermilch optimal versorgt wird.

Dazu Dr. Gabriele Müller de Cornejo, Ärztin beim AOK-Bundesverband: „Für ein Baby ist Muttermilch die beste Ernährung. Sie ist in ihrer Zusammensetzung exakt auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt und enthält alle lebenswichtigen Nährstoffe.“

 
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Einführung von Familienkost - vom Brei zur Mahlzeit

Essen wie Mama und Papa - vom Brei zur Familienkost

Babys und kleine Kinder wollen ständig Neues lernen und entdecken. Dazu gehört natürlich auch das Essen in familiärer Runde. Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Genuss. Daher gehört auch mal mantschen, schmatzen und kleckern dazu. Üben Sie sich in Gelassenheit und nehmen Sie es mit Humor, wenn der Esstisch am Anfang häufiger mal wie ein Schlachtfeld aussieht. Ihr Kind nutzt einfach noch alle Sinne zum Erlernen einer neuen Sache.

 
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Erste Hilfe bei Säugling und Kleinkind: Knochenbrüche, Verrenkungen, Verstauchungen, Prellungen

Knochenbrüche sind aufgrund der Besonderheiten des kindlichen Knochens eher selten. Hinweise darauf sind Schwellung, Schmerzen, Schonhaltung, Fehlstellung.

Knochenbrüche (Frakturen)

Wenn nun doch einmal der Frakturverdacht besteht, ist es wichtig, keine Manipulationen vorzunehmen! Soweit es bei einem Kind in dieser Situation (Schmerzen und Aufregung) möglich ist, Arm/Bein ruhigstellen (ggf. Schienung - hier ist schon manchmal die elterliche Kreativität gefragt). Die Knochenhaut ist gut innerviert und daher (leider) sehr schmerzempfindlich. Daher ist u.a. auch die Ruhigstellung hilfreich und sinnvoll. Außerdem können scharfkantige Bruchenden Weichteile und Gefäße verletzen. Schließlich droht bei „offenen“ Frakturen Infektionsgefahr → daher sauber verbinden und ruhigstellen → immer zum Arzt oder in die Klinik zur weiteren fachmännischen Versorgung der Verletzung (Chirurgie!)


Verrenkungen

Meistens im Ellenbogenbereich. Symptome: u.a. Schmerzen, Schonhaltung, Fehlstellung, Bewegungseinschränkung. Maßnahmen: Beruhigung, Ruhigstellung und am besten keine Manipulation. Sofort Klinik oder Arzt aufsuchen!

Verstauchungen

Im Kindesalter eher selten. Symptome: Schmerzen, (Schonhaltung), Schwellung. Maßnahmen: Beruhigung, Ruhigstellung, Stützverband; bei starken Schmerzen und Schwellung sofort Klinik oder Arzt aufsuchen!

Einklemmungen / Prellungen

Man sollte eine orientierende Prüfung auf Knochenbrüche (Fehlstellung der Extremität?) vornehmen. Ansonsten Untersuchung der betroffenen Stelle auf Schwellung/Bluterguss/Schmerzen. In den meisten Fällen ist Kühlen und Hochlagern unmittelbar hilfreich, weil es ein weiteres Anschwellen (dies ist nämlich meistens mit zunehmenden Schmerzen verbunden) verhindert und auch die schon vorhandenen Schmerzen meistens etwas lindert. Nach der Beruhigung des Kindes sollte nach einer Weile eine Kontrolluntersuchung durchgeführt werden, um eine genauere Abschätzung der Verletzung zu erreichen. Sollte keine Besserung eintreten oder gar Verschlechterung vorliegen → Arzt / Klinik oder ggf. 112 anrufen.

Hinweis: Auch wenn die aufgeführten Handlungsanweisungen nach bestem Wissen erstellt wurden,gibt es jedoch keine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit. Oftmals ist es bei medizinischen Notfällen viel besser, wenn ein anwesender Laie Hilfe leistet, als wenn gar nichts passiert. Im Zweifelsfall und bei entsprechender drohender gesundheitlicher Gefahr bzw. körperlichen Schädigungen, sollte man sich nicht scheuen - eventuell auch zeitnah - den Rettungsdienst bzw. einen Arzt oder eine Klinik zur Unterstützung hinzuzuziehen.
Nur solche speziell ausgebildeten Fachleute sind im Einzelfall in der Lage, die Schwere der Erkrankung bzw. Gefährdung richtig einzuschätzen, danach zu handeln und haben neben den Kenntnissen und Fertigkeiten auch die notwendigen medikamentösen und/oder apparativen/technischen Hilfsmittel, um entsprechende Behandlungen vorzunehmen.

 

 
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Beikost im ersten Lebensjahr - wann und was?

BeikostÜber die „richtige“ Ernährung von Babys gibt es die unterschiedlichsten Meinungen und Theorien. Selbsternannte Experten behaupten, die einzig wahre Fütterungsmethode zu kennen.

Wie so oft, liegt aber auch beim Thema Babyernährung die Wahrheit oftmals dazwischen. Wann und mit welcher Beikost zur Muttermilch begonnen wird, ist von Kultur zu Kultur unterschiedlich – doch gibt es einige große Richtlinien, an denen sich die junge Mutter orientieren kann.

 
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Erste Hilfe bei Säugling und Kleinkind:Wunden / Wundreinigung

Oberflächliche Wunden (Schürfwunden) zunächst mit klarem Wasser abspülen. Nachfolgend sollte eine Desinfektion mit einer entsprechend geeigneten Lösung/Flüssigkeit (z.B. aus der Apotheke) erfolgen und abschließend die Anlage eines trockenen und sauberen Pflasters bzw. Verbandes. Keine Manipulation mit Salben, Puder oder ähnliches.

Bei einer Wunde mit einer starken Blutung gilt immer: Blutstillung geht vor Infektionsschutz! Daher zunächst eine wirksame Blutstillung erzielen (mittels Druckverband). Dabei ist es aber ganz wichtig, auf eine weiter bestehende ausreichende Durchblutung zu achten (Kontrolle von Puls körperfern, Hautfarbe beobachten). Bei starker Blutung notfalls direkt Gefäß mit dem Finger gegen nächstliegenden Knochen drücken.

 


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