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Erste Hilfe bei Säugling und Kleinkind: Insektenstiche

Insektenstiche sind meistens harmlos, z.T. aber mit erheblichem Juckreiz und Schmerz verbunden.

Es entwickelt sich lokal, d.h. an der Einstichstelle eine juckende Rötung und schmerzende Schwellung. Maßnahme: Lokale Kühlung und Salbentherapie (z.B. Fenistil Gel).

Bei festsitzendem Stachel (kann häufiger bei Bienen vorkommen), sollte man diesen entfernen.

Bei einem Stich im Mund-Rachenraum Eis lutschen lassen und kühle Umschläge von außen anlegen sowie immer Notruf 112 – Erstickung droht!

Eine mögliche allergische Reaktion zeigt sich durch Anzeichen wie Quaddelbildung, Übelkeit, Hitzegefühl, tränende Augen, juckende Nase, ggf. Atemnot bis zum Schock:  Kontakt zu Notruf 112 und zusätzlich Atemwege freihalten/Schocklagerung!

Bekannte Allergiker sind normalerweise mit einem „Notfall-Set“ zur Selbstbehandlung ausgerüstet und auch im Umgang damit (oder ggf. - je nach Kindesalter - entsprechend die Angehörigen) erfahren.

Hinweis: Auch wenn die aufgeführten Handlungsanweisungen nach bestem Wissen erstellt wurden,gibt es jedoch keine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit. Oftmals ist es bei medizinischen Notfällen viel besser, wenn ein anwesender Laie Hilfe leistet, als wenn gar nichts passiert. Im Zweifelsfall und bei entsprechender drohender gesundheitlicher Gefahr bzw. körperlichen Schädigungen, sollte man sich nicht scheuen - eventuell auch zeitnah - den Rettungsdienst bzw. einen Arzt oder eine Klinik zur Unterstützung hinzuzuziehen.
Nur solche speziell ausgebildeten Fachleute sind im Einzelfall in der Lage, die Schwere der Erkrankung bzw. Gefährdung richtig einzuschätzen, danach zu handeln und haben neben den Kenntnissen und Fertigkeiten auch die notwendigen medikamentösen und/oder apparativen/technischen Hilfsmittel, um entsprechende Behandlungen vorzunehmen.

 
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