Die Zecke hakt sich mit ihrem Kopf an der Haut fest, ihr Körper ist an der Oberfläche sichtbar. Die bräunlich-schwarzen Tiere haben eine stecknadelkopfgroße bis erbsengroße Gestalt, die mit der aufgenommenen Blutmenge wächst.
In manchen Regionen übertragen Zecken beim Blutsaugen Viren (z.B. den Auslöser der FSME) oder Bakterien (Borreliose). Hinweise über gefährdete Regionen gibt das örtliche Gesundheitsamt (diese Gebiete wechseln nämlich teilweise erheblich saisonal bzw. über die Jahre).
Oftmals tritt die Erkrankung viel später auf (Inkubationszeit bei der Borreliose ca. 1 Woche – es zeigen sich Hauterscheinungen (Erythema migrans - ein "wandernder" Hautausschlag), eine grippale Symptomatik mit wiederkehrenden Fieberschüben und ggf. ein Ikterus (d.h. eine Gelbfärbung der Haut) etc.
Bei der FSME zeigen sich ebenso grippeähnliche Symptome, typisch dabei ein zweigipfliger Fieberverlauf mit ZNS-Beteiligung bei der 2. Spitze) und wird daher nicht mehr mit dem Zeckenbiss in Verbindung gebracht.
Wenn es zum Zeckenbiss gekommen ist, sollte man das Tier entfernen, um eine Infektionsübertragung zu verhindern. Zeitpunkt und Körperregion sollte man genau notieren, damit bei späteren Symptomen an diese Ursache gedacht wird.
Hinweis: Auch wenn die aufgeführten Handlungsanweisungen nach bestem Wissen erstellt wurden,gibt es jedoch keine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit. Oftmals ist es bei medizinischen Notfällen viel besser, wenn ein anwesender Laie Hilfe leistet, als wenn gar nichts passiert. Im Zweifelsfall und bei entsprechender drohender gesundheitlicher Gefahr bzw. körperlichen Schädigungen, sollte man sich nicht scheuen - eventuell auch zeitnah - den Rettungsdienst bzw. einen Arzt oder eine Klinik zur Unterstützung hinzuzuziehen.
Nur solche speziell ausgebildeten Fachleute sind im Einzelfall in der Lage, die Schwere der Erkrankung bzw. Gefährdung richtig einzuschätzen, danach zu handeln und haben neben den Kenntnissen und Fertigkeiten auch die notwendigen medikamentösen und/oder apparativen/technischen Hilfsmittel, um entsprechende Behandlungen vorzunehmen.
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