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Krabbelgruppe - willkommene Abwechslung für Baby und Eltern

Wenn ein Kind geboren wird (bzw. in der Regel schon eine ganze Weile davor) macht man sich natürlich Gedanken darüber, welche Gruppenangebote denn für den Nachwuchs denn wohl am geeignetsten ist. Eine populäre und empfehlenswerte Variante sind die sogenannten Krabbelgruppen.

Es mag sein, dass man gerade in ländlicher Umgebung eine etwas größere Anfahrtsstrecke in Kauf nehmen muss, aber eigentlich sollten heutzutage ausreichend viele und differenzierte Angebote für die unterschiedlichen Altersklassen angeboten werden. Teilweise gibt es sogar altersmäßig aufeinander aufbauende bzw. chronologisch nachfolgende Gruppen.

 

Sofern die Gruppenteilnehmer in großen Teilen gleich bleiben (eine gewissen Fluktuation ist da natürlich nicht zu verhindern) und ggf. sogar die Gruppenleitung bestehen bleibt, ermöglicht es den Kindern (und im übrigen - was nicht zu vernachlässigen ist - auch den Eltern), längerfristige Freundschaften. Jedenfalls lernen die Kinder etwas, was der Umgang mit ihren Eltern alleine nicht liefern kann.

Sie kommen in Kontakt mit Gleichaltrigen und lernen sich mit ihnen auseinanderzusetzen, wie es eben für diese Altersklasse üblich ist. Unter der Begleitung durch die erwachsenen Bezugspersonen können sie ausprobieren, welche Strategien hilfreich sind und welche vielleicht weniger.

Je nachdem, welcher Profession die Gruppenleitung angehört (Hebamme, Erzieherin etc.), so ist häufig auch das "Programm" inhaltlich gefärbt. Auch die Motivation der anleitenden Person spielt natürlich eine große Rolle.

Wenn es aber gut läuft, machen die Säuglinge und Kleinkinder erste Erfahrungen mit verschiedenen Materialien, lernen ihren Tastsinn zu nutzen und bekommen Eindrücke, wie unterschiedliche Stoffe oder Dinge klingen (z.B. selbstgebastelte Rassel aus einer Dose mit Erbsen oder Reis darin). Später werden - mit Hilfe der begleitenden Elternteile - erste Versuche unternommen, zu Malen und zu Basteln. Hand- und Fußabdrücke mit Farben, Kleistern für die erste St. Martins Laterne und Auffädeln von Perlen auf eine dickere Schnur.

Weitere Eindrücke bekommen die Kleinen durch den Kontakt mit Luftballons, Seifenblasen, Korken, Federn und Knete. Auch erste Versuche "selber" Plätzchen zu backen und Weckmänner zu gestalten gehören ebenso zum Angebot, wie die regelmäßigen gemeinsamen Singrunden im Stuhlkreis und die Bewegungsspiele.

So entwickeln die Kinder ein Gefühl für wiederkehrende Abläufe (sogenannte Rituale), die ihnen dank der Überschaubarkeit Sicherheit vermitteln.

Fazit: Eine tolle Sache und eine willkommene Abwechslung zur stundenlangen 1:1-Betreuung durch den betreuenden (Groß-)Elternteil.


 
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