Erziehung
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TV-Konsum

Das Leben im multimedialen Zeitalter ist sicherlich keine leichte Angelegenheit aus Sicht der Eltern wenn es darum geht, dem Nachwuchs zu vermitteln, welche Rolle der Fernseher im Dasein des Menschen spielt.

Ja, zugegebenermaßen haben sich die Zeiten geändert. Wir hatten damals noch drei TV-Programme und einen Sendeschluss (kennt das heute noch jemand?). Aber auch damals gab es Kinder, die ihren Alltag auf das Fernsehprogramm ausgerichtet haben, wogegen andere Jungs (und auch Mädchen) eher mit dem Fahrrad um die Häuser gesaust sind oder auf dem Bolzplatz Stunde um Stunde dem Ball nachgerannt sind.

 
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Verlust - Tod - Abschied nehmen

Ein schwieriges Thema, dass man gerne verdrängt. Leider ist aber Alles endlich und kein Leben hält für die Ewigkeit und so müssen wir uns früher oder später damit beschäftigen.

Der Verlust eines bedeutsamen Gegenstandes (Lieblingskuscheltier, Spielzeug oder "Schnuffeltuch") wiegt für ein Kind schon schwer. Noch eine Stufe darüber liegt das geliebte Haustier, dass bedingt durch das erreichte Alter oder sogar schon vorzeitig krankheitsbedingt gestorben ist. Hier ist die "Trauer" oft groß. Dies wird oftmals nur noch vom Tod eines Freundes oder Angehörigen übertroffen.

 
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Liebevoll-konsequente Erziehung

Der Begriff der "Konsequenz" ist häufig in der Erziehung bzw. in entsprechender Beratung arg überstrapaziert. Dennoch ist die Konsequenz im Umgang mit seinen Kindern, was das Aufstellen und Einhalten von Regeln angeht, eine wichtige Grundlage einer funktionierenden Erziehung.

Dabei soll man aber nicht an den Kasernenton und das Gehorsam beim Militär denken, daher die Wortergänzung "liebevoll". Darunter verstehe ich, dass man in dem guten Gewissen handelt, was für das Kind aus Elternsicht in der jeweiligen Situation das Richtige bzw. das Beste ist. Hierbei zeigt man dem Kind die Konsequenz für sein Verhalten auf, d.h. die zu erwartenden Folgen seiner Handlung.

 

 
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Rituale geben Sicherheit

Die Welt scheint sich immer schneller zu drehen und in unserer Gesellschaft wird immer mehr Mobilität und Flexibilität erwartet. Das mag für einen gefestigten Erwachsenen möglich sein, wenn auch stressig genug.

Für Kinder, die ja gerade erst im Begriff sind, die Regeln und Abläufe des Lebens zu erlernen ist es kaum möglich ohne Halt gebende Strukturen aus zukommen. Grundlage dieser Strukturen sind Rituale. Unter einem Ritual kann man in diesem Zusammenhang verstehen, dass ein Vorgang oder eine Situation immer wieder gleich bzw. ähnlich gehandhabt wird. Ein gutes Beispiel, dass wir sicherlich noch alle aus unserer Kindheit kennen, ist die "Gute Nacht-Geschichte".

 


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