Ein schwieriges Thema, dass man gerne verdrängt. Leider ist aber Alles endlich und kein Leben hält für die Ewigkeit und so müssen wir uns früher oder später damit beschäftigen.
Der Verlust eines bedeutsamen Gegenstandes (Lieblingskuscheltier, Spielzeug oder "Schnuffeltuch") wiegt für ein Kind schon schwer. Noch eine Stufe darüber liegt das geliebte Haustier, dass bedingt durch das erreichte Alter oder sogar schon vorzeitig krankheitsbedingt gestorben ist. Hier ist die "Trauer" oft groß. Dies wird oftmals nur noch vom Tod eines Freundes oder Angehörigen übertroffen.
Der Tod - ein seltsames Thema. Er ist allgegenwertig in den Todesanzeigen der Zeitung, den Nachrichtenmeldungen und den Beerdigungen auf unseren Friedhöfen. Er beschäftigt uns manchmal eine ganze Weile, wenn ein nahestehender Mensch an einer schweren Krankheit leidet. Manchmal aber tritt er ganz plötzlich in unser Leben, wenn durch einen schlimmen Unfall oder eine schlagartig aufgetretene Erkrankung ein Angehöriger aus unserer Mitte gerissen wird.
Oft sind wir überwältigt und überrascht. Es fällt vielen Menschen schon schwer, ihre eigenen Gefühle zu ordnen und mit ihrer Trauer fertig zu werden. Wer hat da noch eine Möglichkeit, den betroffenen Kindern, die vielleicht einen Opa oder eine Tante verloren haben, beizustehen und mit ihrer emotionalen Situation zu helfen!?
Weil der Tod und der Verlust, verbunden mit dem Abschied nehmen zum Alltag gehören, sollten wir darauf vorbereitet sein. Wir sollten einerseits eine Vorstellung für uns selber entwickeln und auch einen Weg, unseren Kindern altersgerecht zu vermitteln, was Tod bedeutet.
Erst im Schulalter nämlich haben bzw. entwickeln die Kinder (mit Hilfe erwachsener Bezugspersonen) eine wirkliche Vorstellung von der Bedeutung und vor allem der Endgültigkeit des Todes. Man sollte also vorsichtig sein, mit seinen Formulierungen wie "der Opa ist eingeschlafen" oder "die Tante ist von uns gegangen". Solche Aussagen suggerieren die falsche Annahme eines Aufwachens bzw. einer Rückkehr. Sicherlich ist es keine leichte Aufgabe, die da auf uns Eltern zukommt, aber es gibt eine Reihe von kindgerechter Literatur, die als Hilfe für Eltern/Angehörige der Kinder dienen kann (verschiedene Bücher werden auch auf dieser Seite vorgestellt).
Wichtig ist eine möglichst vorzeitige "Aufklärung", denn dann kann das Kind in der entsprechenden Situation normalerweise besser damit umgehen. Auch uns selber hilft eine eigene Vorstellung vom Tod für unsere Verarbeitung und ebenso für die Begleitung des trauernden Kindes.
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