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Blutsauger im Kindergarten: Läuse

Läusekamm

Schon das Wort Läuse löst bei vielen einen Juckreiz aus. Regelmäßig werden Familien mit Kindern in Kita oder Schule durch große Plakate "Läuse-Alarm" aufgeschreckt – und sind froh, wenn es die eigene Familie nicht getroffen hat.

Meist ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, bis die krabbelnden Viecher auch einmal auf den eigenen Köpfen ankommen. Um der Laus den Garaus zu machen, eignen sich gängige Läusemittel und ein geeigneter Läusekamm, Hausmittel wie Sauna oder Föhn sind dazu ungeeignet, weiß Dr. Johanna Hoffmann, Ärztin im AOK-Bundesverband.

 
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Kinderspielplatz: Ohne Fahrradhelm und Kordeln toben Kinder sicherer

Erst aufs Kletternetz, dann auf die Wippe und danach die Seilbahn runtersausen: Kinder lieben es, auf Spielplätzen ihren Bewegungsdrang auszuleben. Da kann es schon einmal passieren, dass sie kleine Schrammen oder Beulen davontragen.

"Dabei sollte es auch bleiben", sagt Berthold Tempel. Der Sachverständige für Spielplatzgeräte beim TÜV Rheinland gibt Eltern Tipps, wie sie schlimme Verletzungen verhindern und erkennen können, wie sicher ein Kinderspielplatz ist.


Generell sind die Betreiber von Kinderspielplätzen verpflichtet, die Sicherheit der Anlagen regelmäßig zu kontrollieren. So müssen etwa die Stabilität der Spielgeräte, ihre Fundamente, der Untergrund und die Umgebung der Anlage überprüft werden. "Allerdings halten sich nicht alle Betreiber an die Auflagen", sagt Tempel. So wiesen bei einem bundesweiten Test des TÜV Rheinland etwa 75 Prozent der Spielplätze Mängel auf. Beispielsweise waren Spielgeräte so aufgestellt, dass sich darunter eine Betonkante befand. Wenn ein Kind stürzte, konnte es sich an der Kante verletzen. Bei Mängeln an Geräten, die auf eine fehlerhafte Aufstellung oder auf unzureichende Wartung zurückzuführen sind, haftet der Betreiber. "Wenn Sie einen Mangel feststellen, sollten Sie den Betreiber schriftlich darauf hinweisen", rät Tempel.

 


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