Pubertät
E-Mail

Präsenz und Konsequenz: So gelingt Erziehung am besten

Der 13-jährige Sohn soll pro Woche höchstens zehn Stunden vor dem PC und Fernseher sitzen, die 14-jährige Tochter um 22 Uhr zu Hause sein: Regeln sind für das Zusammenleben in der Familie wichtig.

"Sie geben Kindern Sicherheit", sagt Diplom-Psychologe Josef Zimmermann. Der Leiter der Erziehungs- und Familienberatungsstelle in Köln empfiehlt Eltern, mit größeren Kindern und Jugendlichen gemeinsam Vereinbarungen zu treffen.

 
E-Mail

Gesundes Selbstwertgefühl schützt vor Drogensucht

Es gibt Situationen, in denen Neinsagen wichtig ist. Zum Beispiel beim Thema Drogen.

Auch vom coolsten Gegenüber sollten sich Jugendliche nicht dazu verleiten lassen, Drogen auszuprobieren. Wie sich Teenager selbst und wie Eltern ihre Kinder vor Drogen bewahren können, zeigt Präventionsexpertin Patricia Lück vom AOK-Bundesverband auf.

 
E-Mail

Chatten - aber sicher

Für viele Kinder ist es eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen: das Chatten. Da können sie sich mit Freunden austauschen oder neue Freunde finden. Dennoch: Es gibt einige Dinge, auf die man achten sollte, sagt Ulrike Plogstieß, Diplom-Psychologin im AOK-Bundesverband.

Etwa 23 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen besuchen mindestens einmal pro Woche einen Webchat. Das hat die repräsentative Studie "Kinder und Medien, Computer und Internet" (KIM-Studie 2008) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest gezeigt. Der Begriff "chatten" kommt aus dem Englischen und bedeutet "plaudern". In einem Webchat können sich mehrere Nutzer gleichzeitig miteinander unterhalten. Man kann sich dort aber auch mit Einzelnen austauschen, ohne dass die anderen die Nachrichten lesen können – das nennt man "flüstern".

 
E-Mail

Mobbing in der Schule: Den Anfängen wehren

Am Anfang ist da das peinliche Foto, das eine Mitschülerin mit dem Handy aufgenommen hat. Es zeigt die füllige Katja P. in der Umkleidekabine, als sie sich in eine Gymnastikhose zwängt. Danach haben mehrere Mitschüler das Bild auf ihren Handys und lachen über sie. Ihren Wunsch, das Bild zu löschen, ignorieren sie. Am nächsten Tag ist das Foto im Internet, in Mails wird sie als "Tonne" diffamiert. In der Woche danach kursieren die nächsten unvorteilhaften Fotos.

Neben ihr sitzen will schon lange niemand mehr, zu Geburtstagen wird sie nicht eingeladen und in der Pause steht sie ganz alleine. "Wenn ein Einzelner systematisch und über einen längeren Zeitraum hinweg fertiggemacht wird, ist das Mobbing", erklärt Ulrike Plogstieß. Die Diplom-Psychologin im AOK-Bundesverband rät: "Wichtig ist es, den Anfängen zu wehren."

 

 
E-Mail

Hausaufgaben: Ungestört geht es besser

Aus dem mp3-Player schallt Musik, im Fernsehen läuft eine Reality-Soap, und außerdem müssen Englischvokabeln gepaukt werden: Für viele Schüler in Deutschland gehört das mittlerweile zum Alltag. Obwohl es dem Nachwuchs nicht gut tut, akzeptiert ein Großteil der Eltern dieses Verhalten. Das hat eine repräsentative Umfrage der AOK unter 1.000 Eltern gezeigt. "Bei der Umfrage kam heraus, dass knapp die Hälfte der 13- bis 16-Jährigen während der Hausaufgaben Musik hört. Bei zwölf Prozent ist sogar der Fernseher an", weiß Kerstin Blaszkowski, Jugendexpertin im AOK-Bundesverband, die zusammen mit dem Marktforschungsinstitut "Produkt + Markt" die Umfrage durchgeführt hat.

 
E-Mail

Pille, Kondom & Co.: Jugendliche sind gut beraten

Pubertierende Jungen und Mädchen sind in Sachen Sex gar nicht so draufgängerisch, wie Erwachsene glauben. Immer mehr Jugendliche entscheiden sich dafür, mit dem "ersten Mal" eher länger zu warten - und sie verhüten dabei so gut wie nie zuvor. In der Regel haben Jungen und Mädchen ihren ersten Geschlechtsverkehr in einer festen Beziehung. "Die meisten Jugendlichen sind sehr gut aufgeklärt, sie verhüten besser als je zuvor und entscheiden sehr bewusst, was sie wollen und was nicht", sagt Thomas Ebel, Arzt im AOK-Bundesverband.

Aufklärung, Verhütung, Sexualität - das sind für Jugendliche von heute keine Themen mehr, die verschämt hinter der Turnhalle besprochen werden. Hier hat sich in den vergangenen Jahren viel getan: Eltern, Schule, Beratungsstellen und das Internet leisten ihren Beitrag dazu, dass das Thema heute viel offener als früher besprochen wird. "Die Jugendlichen gehen unbefangener und dennoch verantwortungsvoll mit ihrer Sexualität um", sagt Ebel.

 


Seite 1 von 2
Joomla templates by kzm