Vorsicht vor Schadstoffen in Kinderspielzeug
Vertrauen ist gut, Kontrolle besser: Das gilt zumindest für Kinderspielzeug. "Prüfen Sie Spielsachen vor dem Kauf genau und scheuen Sie sich nicht, daran zu riechen", empfiehlt Dr. Eike Eymers, Ärztin im AOK-Bundesverband. Verströmen Spielsachen einen auffälligen Geruch, besteht die Gefahr, dass sie Schadstoffe ausdünsten. Ob eine Puppe, ein Teddy oder Bauklötze unbedenklich sind oder nicht, darüber geben Gütesiegel Auskunft.
"Am besten geprüft sind Spielsachen mit dem GS-Zeichen, das für geprüfte Sicherheit steht", sagt Eymers. Das Qualitätszeichen ist freiwillig und wird von unabhängigen Prüfstellen wie dem TÜV vergeben. Es bestätigt, dass die Spielsachen den Anforderungen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes entsprechen und schadstoffarm sind. Gültig ist das Zeichen nur, wenn in der linken oberen Ecke des Siegels das jeweilige Prüfinstitut angegeben ist.