So langsam aber sicher sollte ich mich an den Gedanken gewöhnen, dass ich bald einen neuen Mitbewohner in meiner lustigen Wohngemeinschaft begrüßen darf. Und dieser kleine, noch namenlose Mitbewohner wird jahrelang bleiben und einen festen Ort in meiner Wohnung für sich beanspruchen. Da muss also etwas geschehen...
Oder lasse ich das Ganze entspannt auf mich zukommen und gestalte seine Räumlichkeiten erst nach seiner Ankunft? Wenn ich weiß, für wen ich denn da etwas aussuche? Schließlich hätte es ein Innenarchitekt auch schwer, wenn er das perfekte Haus für einen nie gesehenen, unbekannten Kunden entwerfen sollte!
Wenn es klappt, möchte ich gerne stillen und deshalb werde ich mir so ein praktisches Beistellbett besorgen, dass an 3 Seiten geschlossen ist und auf Höhe meiner Matratze zu mir hin offen bleibt, so dass man nachts nicht mal aufstehen muss, um den hungrigen Nachwuchs anzulegen. Das stelle ich mir wirklich sehr praktisch vor. Man kann auch mal im Bekanntenkreis rumhören, ob jemand so ein Bett hat und es verleiht - die Zeit, die man es braucht ist mit ca. 6 Monaten ja nicht besonders lang.
Dann muss man natürlich eine Wickelkommode haben. Praktisch ist eine mit vielen Schubladen, wo man direkt die ganze Kleidung aufbewahren kann, aber wenn man nicht so viel Platz in der Wohnung hat, geht es z.B. auch mit einer stabilen Wickelauflage auf der Waschmaschine - falls die in der Wohnung ist statt im Keller. Die hat dann auch die perfekte Höhe, um keinen Kreuzschaden zu bekommen.
Je nachdem wie gross die Wohnung ist, benötigt man ein Babyphon - ich hab gesehen, die gibt es mittlerweile schon mit Videoüberwachung „Big Mama is watching you“- das ist vielleicht dann doch etwas übertrieben, oder?
Bis bald, Eure Lexi
Die 34. Schwangerschaftswoche in unserem Schwangerschaftskalender
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