Ich muss zugeben, ich kommuniziere eher im Stillen und in Gedanken mit meinem Baby.
Ich streichle meinen Bauch, aber ich führe keine Zwiegespräche mit ihm. Ich denke, ich rede bestimmt viel und gerne und mein Baby hat ausreichend Möglichkeiten die Stimme seiner Mutter kennen zu lernen. Schließlich ist erwiesen, dass Babies die Stimme ihrer Mutter ganz genau kennen und eben auch die Melodie der „Muttersprache“ sehr genau von einer Fremdsprache unterscheiden können.
Es ist außerdem eine gute Erinnerung, sich nicht so viel aufzuregen und sich am besten jetzt schon mal in Gelassenheit zu üben. Denn immer daran denken: „Baby hört alles!“ und schließlich soll es die Stimme seiner Mutter doch nicht beim Fluchen im Straßenverkehr kennenlernen, oder? ;-)
Muss ich nun meinem Baby Mozart vorspielen, weil das ausgeglichen, harmonisch und kultiviert ist? Das weckt doch bei meinem Kind ganz falsche Erwartungen vom Musikgeschmack seiner Eltern. Erst Mozart und dann nur noch Punk?
In den U.S.A. geht diese Erkenntnis so weit, dass es eine Prenatal University gibt, wo die Mütter versuchen ihr Ungeborenes zu trainieren. Sie sagen z.B. „drei“ und klopfen sich 3x auf den Bauch...Tut mir leid, aber das halte ich wirklich für übertrieben, oder? Können die kleinen Geschöpfe nicht mal dann in Frieden vor sich hin schlummern ohne den Erwartungsdruck ihrer Eltern?
Die Idee einer Freundin, die Spieluhr für ihre Tochter schon vor der Geburt neben dem Bauch erklingen zu lassen finde ich wiederum eine nette Idee. Die Welt ist schließlich für die neuen Erdenbürger fremd genug, da ist etwas Vertrautes aus der „Vorzeit“ bestimmt tröstlich.
Bis bald, Eure Lexi
Die 36. Schwangerschaftswoche in unserem Schwangerschaftskalender
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