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Folsäure in der Schwangerschaft – ist das wirklich nötig?

Eines der bekanntesten Vitamine im Zusammengang mit Schwangerschaft ist Folsäure. Ob Sie nun Nachwuchs planen oder bereits schwanger sind, auf die Folsäure sollten Sie nicht verzichten.

Das Vitamin wurde erst in den 1940er Jahren entdeckt, heute ist jedoch klar, wie wichtig es für den menschlichen Körper ist. Folsäure sorgt für eine gesunde und ausreichende Blutbildung und unterstützt viele Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper. Es wird also in jedem Fall benötigt, kann jedoch vom Körper nicht selbst hergestellt werden.

Empfehlenswert ist übrigens eine tägliche Zufuhr von 400 Mikrogramm Folsäure. In der Schwangerschaft verdoppelt sich dieser Bedarf auf 800 Mikrogramm. In der Regel werden jedoch nur etwa 250 Mikrogramm Folsäure über die Ernährung aufgenommen. Besonders häufig ist das Vitamin in grünem Blattgemüse, in Eiern, Fleisch, Fisch oder Vollkornprodukten enthalten. Diese sollten Sie bei einer Schwangerschaft also vermehrt auf Ihren Speiseplan setzen.

Warum Folsäure gerade in der Schwangerschaft so wichtig ist

Nachdem wir nun wissen, wie die Folsäure wirkt und dass sie auch außerhalb einer Schwangerschaft von großer Bedeutung ist, befassen wir uns im Folgenden mit der Notwendigkeit der Folsäurezufuhr in der Schwangerschaft. Soll neues Leben entstehen, so sind die ersten drei Monate der Schwangerschaft entscheidend. In dieser Zeit entwickelt sich das zentrale Nervensystem Ihres Kindes. Nehmen Sie zu wenig Folsäure zu sich, können Missbildungen, wie eine Lippen-Gaumen-Spalte oder gar ein offener Rücken die Folge sein.

Da Sie aber gerade während der Schwangerschaft einen erhöhten Bedarf an Folsäure haben, können Sie diesen kaum alleine über die Ernährung abdecken. Sie sollten deshalb zusätzliche Folsäurepräparate wenigstens bis zur zwölften Schwangerschaftswoche einnehmen.

Wünschen Sie sich ein Kind, so sollten Sie mit der Einnahme dieser Präparate bereits vor der Schwangerschaft beginnen. Denn so garantieren Sie, dass Ihr Kind vom ersten Tag an ausreichend mit Folsäure versorgt wird. Ebenfalls gibt es Vermutungen, dass ein Mangel an Folsäure sogar zur Unfruchtbarkeit führen kann. Wenn Sie also von vornherein auf die zusätzliche Einnahme von Folsäurepräparaten setzen, können Sie Ihrem Kind und sich selbst auf keinen Fall schaden.

 
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