Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft dienen dazu, Risiken frühzeitig zu erkennen. "Schwangere sollten dieses Angebot deshalb wahrnehmen, auch wenn sie sich gesund fühlen", sagt die Ärztin Dr. Astrid Maroß.
Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Kosten für die Vorsorgetermine in der Schwangerschaft - das sehen die Mutterschafts-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses vor. Eine Praxisgebühr fällt dafür nicht an. Werdende Mütter, die berufstätig sind, muss der Arbeitgeber für die Untersuchungen von der Arbeit freistellen. Bei einem normalen Verlauf der Schwangerschaft ist in der Regel alle vier Wochen ein Check vorgesehen. In den letzten zwei Monaten wird die Gesundheit von Mutter und Kind alle zwei Wochen kontrolliert. Bei einem normalen Schwangerschaftsverlauf kann auch eine Hebamme die meisten Untersuchungen übernehmen.



Der Trend zum Kaiserschnitt ist ungebrochen. Vergangenes Jahr kam jedes dritte Baby in Deutschland per Skalpell zur Welt. Das ergab eine Auswertung DAK-interner Krankenhaus-Daten. Auffällig ist dabei: In den neuen Bundesländern wird deutlich weniger geschnitten. Dort entbindet nur jede vierte Frau mit einem Kaiserschnitt.