Sie sind schwanger und die Geburt rückt immer näher? Dann sollten Sie sich Gedanken über den Vornamen Ihres Kindes machen. Dieser sollte sorgfältig ausgewählt werden, denn er begleitet Ihr Kind ein ganzes Leben lang.
Diese Vornamen sollte man besser nicht wählen
Prominente, wie zum Beispiel Verona Pooth oder David Beckham setzten Trends in Sachen Vornamen. Sie nannten Ihre Kinder Brooklyn und San Diego. Das mag vielleicht cool sein, aber in bürgerlichen Familien sollte man auf die Wahl solcher Vornamen besser verzichten. Studien belegen, dass Kinder mit außergewöhnlichen Vornamen schnell am Rand der Gesellschaft stehen und schon im Kindergarten ausgegrenzt werden. Auch Hänseleien sind an der Tagesordnung. Muten Sie so etwas Ihrem Kind nicht zu und greifen Sie auf seriöse Vornamen zurück.
Auch von Modenamen ist unbedingt abzuraten. Ihr Kind wird nicht sehr erfreut darüber sein, wenn in der Schule schon zwei oder drei Kinder die Namen Felix oder Leonie tragen.Namen von Prominenten sollten ebenfalls nicht genutzt werden. Bedenken Sie, dass Ihr Kind dadurch unter einem gewissen Leistungs- und Erwartungsdruck stehen könnte.
Was ist bei der Wahl des Vornamens zu beachten?
Der Vorname spiegelt die Persönlichkeit eines Menschen wieder. Kinder werden mit ihrem Namen angesprochen und lernen ihn als Zugehörigkeit kennen. Er begleitet Menschen das ganze Leben lang und steht zu guter Letzt noch als Erinnerung auf dem Grabstein. Deshalb sollte man die Wahl des Vornamens sehr ernst nehmen und sich die Entscheidung nicht zu leicht machen. Stellen Sie sich daher zunächst die Frage, welche eigenen Erfahrungen Sie mit Ihrem Vornamen gemacht haben. Es ist auch von Vorteil mehrere Namen auszuwählen und dann in aller Ruhe zu selektieren. Lesen Sie die ausgewählten Namen laut vor und achten Sie dabei auf den Klang. Natürlich muss der Vorname auch zum Nachnamen passen. Hier sollten Sie Reime in jedem Fall vermeiden. Namen wie Hans Hansen oder Franz Kranz erklingen lächerlich und können schnell zu Problemen führen. Generell gilt, dass zu kurzen Familiennamen sehr gut lange Familienamen passen. Diese Regel kann man auch umgekehrt anwenden. Auch auf die Laute sollten Sie bei der Auswahl des Namens achten. Endet der Vorname beispielsweise mit demselben Laut, mit dem auch der Nachname beginnt, kommt es zu Schwierigkeiten bei der Aussprache des Namens.Ganz wichtig ist, dass sich die Eltern bei der Namenswahl einig sind. Spätere Konflikte um den Vornamen können das Kind verunsichern und in seiner Entwicklung stören.
Der Name im Wandel der Zeit
Früher war die Namenswahl ganz einfach. Meist trugen Kinder die gleichen Vornamen wie Ihre Paten oder Ihre Eltern. Heute ist das ganz anders. Die Globalisierung hat Namen anderer Kulturen nach Deutschland gebracht. Namen aus dem englischen Sprachraum, wie zum Beispiel John oder Kevin sind in Deutschland gesellschaftsfähig geworden. In den letzten Jahren werden auch alte Vornamen aus längst vergangen Zeiten wieder gerne genutzt. Namen wie Paul, Victor, Maria oder Sophia liegen voll im Trend. Katholiken achten heute wieder verstärkt auf die religiöse Zugehörigkeit des Namens.
Veränderungen, Abkürzungen und der Stand in der Gesellschaft
Vornamen können sich schnell in Koseformen oder Spitznamen verändern. Daher sollte man auch die Namen auch auf Abkürzungen hin prüfen. Aus dem kleinen Oliver wird in der Schule bestimmt der coole Olli und aus Gabriele wird früher oder später einfach Gaby. Dass Namen einen großen Einfluss auf unser Leben haben können ergab erst kürzlich eine Studie zu der Lehrer befragt wurden. Die Namen Kevin, Maurice oder Justin werden mit einer Leistungsschwäche in Verbindung gebracht. Kevin assoziieren Lehrer sogar mit dem Begriff Verhaltensauffälligkeit. Anders sieht es mit den Namen Sophie und Maximilian aus. Diese werden von Lehrern mit Leistungsstärke und Freundlichkeit in Verbindung gebracht. Das zeigt auf, dass die Wahl des Vornamens immer wichtiger wird.
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