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ADAC Kindersitz-Test 2011

Im aktuellen Test von 28 Kindersitzen für verschiedene Gewichtsklassen von ADAC und Stiftung Warentest mussten fünf Sitze mit „mangelhaft“ bewertet werden.

Die Abwertungen von Casualplay Fix QR mit und ohne Fußstütze, und dem Graco Junior Maxi sind die Folge der schlechten Ergebnisse im Bereich Sicherheit. Beim Tott-XT von Phil&Teds und dem OKI b.fix von Brevi schlagen zusätzlich zu den Sicherheitsmängeln noch die erhöhten Schadstoffwerte zu Buche. Sicher können Kinder in diesen Sitzen nicht transportiert werden.

Top hingegen der Testsieger: der Baby-Safe Plus II SHR mit Isofix Base von Römer für Kinder bis 13 Kilogramm bestach mit Bestnoten in allen Kategorien.

 
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ÖKO-TEST Babyflaschen- Problemfall Bisphenol A

Schon wieder hat ÖKO-TEST Bisphenol A in Babyflaschen gefunden: Das Frankfurter Verbrauchermagazin hat insgesamt 16 Produkte vom Labor überprüfen lassen und in zwei die problematische Chemikalie entdeckt. Beide werden aus dem Material Polycarbonat hergestellt. ÖKO-TEST hat im Labortest nachgewiesen, dass sich Bisphenol A aus den Babyflaschen etwa beim Reinigen in der Spülmaschine herauslöst und in den Tee oder die Milch übergehen kann.

BPA hat eine ähnliche Wirkung auf den Körper wie das weibliche Hormon Östrogen. Säuglinge, deren Hormonsystem noch nicht ausgereift ist, kann es besonders stark beeinflussen. Einige Wissenschaftler sind auch der Ansicht, dass auch kleine Dosen Bisphenol A bei Babys und Kleinkindern die Hirnentwicklung beeinträchtigen können. Ab März darf BPA deshalb auch nicht mehr für die Herstellung von Babyflaschen verwendet werden.

 
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ADAC: 14 Kindersitze sind gut

22 Kindersitze hat der ADAC im Kindersitztest 2010 unter die Lupe genommen - immerhin 14 schafften ein "gutes" Testergebnis. Fünf mal wurde das Urteil "befriedigend" gefällt, bei drei Produkten konnte das Ergebnis nur "ausreichend" genannt werden. Kein Kindersitz konnte die Wertung "sehr gut" erlangen.

Eines der großen Sicherheitsrisiken ist in den Augen der ADAC-Experten nach wie vor die Fehlbedienung durch die Erwachsenen, deswegen wurde die Bedienbarkeit ebenso geprüft wie die technische Sicherheit.

Positiv: Für jede Alterstufe bis zwölf Jahren gibt es mindestens ein „gutes“ Produkt. Die besten Produkte sind mit der Note 1,6 („gut“) der Maxi Cosi Pebble+Family Fix (Klasse bis 13 Kilogramm) und der Kiddy Energy Pro in der Klasse neun bis 18 Kilogramm. Beide Sitze lassen sich sehr leicht montieren und bekommen in der Kategorie „Bedienung“ sogar ein „sehr gut“. Drei Ausreißer können nur mit „ausreichend" beurteilt werden: Der Casualplay PrimaFix (bis 10 Kilogramm), der Safety 1st Tri Safe+ (9-36 Kilogramm) und der Chicco Key 2-3 Ultrafix (15 bis 36 Kilogramm).

 

 
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Sonnenschutz für Kinder - die billigen sind die besten

Kinder brauchen im Sommer besonderen Sonnenschutz. Immerhin 12 von 20 getesteten Sonnenschutzmittel erfüllen diese Aufgabe „gut“. Die teuersten Produkte sind allerdings nicht die besten, auf den vorderen Plätzen liegen etliche preiswerte Produkte von Drogeriemärkten und Discountern. Das berichtet die Stiftung Warentest in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test.

Die Preisunterschiede sind enorm: Günstige Produkte von zum Beispiel dm, Müller, Lidl, Aldi und Norma kosten pro 100 Milliliter weniger als 2 Euro, teure Produkte über 10 Euro, der Testverlierer von Ultrasun sogar 21 Euro.


Alle Sonnenschutzmittel im Test halten den aufgedruckten Lichtschutzfaktor – 30, 50 oder 50+ – ein. Vorsicht ist jedoch bei der Angabe „wasserfest“ geboten. Ein Mittel darf sich schon so nennen, wenn nach zweimal 20 Minuten Baden noch die Hälfte des ursprünglichen Schutzes vorhanden ist. Doch nicht mal diese Mindestanforderung bewältigten drei getestete Mittel von Nivea, Daylong und Ombra Sun. Die Warentester empfehlen daher, Kinder in jedem Fall nach dem Baden erneut einzucremen.

 


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